Klangraum:

HALTEN - ATMEN - SEIN

Es gibt Momente, in denen nichts mehr gelöst werden muss. Und doch ist etwas nicht ruhig.


Der Körper hält Spannung. Der Atem bleibt flach. Das Herz sucht Halt.


Dieses Werk ist kein Ausdruck. Es ist ein Raum.

„Halten - Atmen - SEIN“ wurde nicht komponiert, um zu führen – sondern um zu tragen. Drei Stücke. Keine
Ein langsames Zurückkehren. Vom Druck in die Ruhe. Von der Enge in den Atem. Von außen nach innen.

Die Musik greift nicht ein.
Sie reguliert.


Sie folgt keinem Ziel –
außer dem, was bereits da ist:

Stille. Weite. Präsenz.


Dieses Werk entsteht im Feld des Hörenden.
Es nimmt nichts hinzu.
Es nimmt nichts weg.

Es hält.

TRACK 1

HALTEN - Der erste Kontakt.

Keine Bewegung.
Kein Anspruch.

Nur ein Raum, der trägt, bevor etwas verstanden werden muss.


TRACK 2

HALTEN - Druck darf nachlassen.
Der Körper beginnt zu sinken.


Hier beginnt nichts Neues.
Hier hört etwa
s auf.


TRACK 3

ATEM - Die Öffnung geschieht leise.


Nicht durch Kraft.
Nicht durch Wille.


Sondern durch das Nachlassen von Enge.

TRACK 4

ATEM - Der Atem kommt zurück.


Nicht tiefer – nur freier.

Es gibt nichts zu erreichen.
Nur mehr Raum.

TRACK 5

BEI MIR - Kein Ziel.
Keine Bewegung nach außen.


Nur ein Zustand, der bleibt.


TRACK 6

BEI MIR - Ruhe ohne Spannung.
Weite ohne Verlust.


Hier endet nichts.

Hier bist du.